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Donnerstag, 3. Juli 2008

iGoogle wird noch im Sommer zum Social Network


Mit OpenSocial schafft Google einen Hub für Social Networking Anwendungen

Derzeit erscheint die personalisierte Seite noch wie gewohnt (Foto: Screenshot)
Die personalisierbare Google-Startseite iGoogle bekommt neue Elemente, die die Seite einem Social Network immer ähnlicher machen. Bereits im nächsten Monat soll die erweiterte Startseite für Google-Nutzer zugänglich sein, die unter anderem einen Chat und die Anzeige des Onlinestatus von Kontakten bietet. Auf einem neuen Interface mit Namen "Canvas" werden künftig die iGoogle-Gadgets angezeigt. Im Verborgenen testen Entwickler die Ideen bereits seit Monaten, doch nun sollen auch bald die Endanwender zum Zug kommen, wie PC World berichtet. Noch diesen Sommer will Google außerdem OpenSocial in iGoogle einbinden, das Entwicklern ermöglicht Anwendungen zu schreiben, die auf verschiedenen Social Networks laufen.

Die Chat-Funktion wird es erlauben, sich mit seinen Gmail-Kontakten zu unterhalten, während man auf iGoogle online ist. Auch der Onlinestatus der Freunde wird angezeigt. "Das neue iGoogle platziert links auf der Seite Tabs, die man vergrößern kann, um eine Liste der Gadgets und Status-Informationen anzuzeigen, wie die Zahl der ungelesenen Gmail-Nachrichten", erklärt Ionut Alex Chitu, der in seinem Blog "Google Operating Systems" http://googlesystem.blogspot.com/ über die Aktivitäten der Suchmaschine berichtet. Durch OpenSocial können bei der Entwicklung der Gadgets auch außenstehende Programmierer mitwirken. Dieses Set von Programmierschnittstellen ermöglicht Entwicklern Anwendungen zu schreiben, die problemlos auf unterschiedlichen Social-Networking Seiten eingebunden werden können. Google hat OpenSocial zusammen mit MySpace entwickelt.

Die Möglichkeit, durch OpenSocial einen Hub für Anwendungen zu erschaffen, die auf den verschiedensten Social Networks aktiv sind, sehen viele als den interessantesten Aspekt von iGoogle.


Austria wordpress

Montag, 5. November 2007

OpenSocial: Google bildet Front gegen Facebook

Offener Programmierstandard macht Entwicklern viele Plattformen zugänglich

Mountain View - Der Suchmaschinenbetreiber Google hat bekannt gegeben, dass MySpace als Partner für die OpenSocial-Plattform gewonnen werden konnte. Die marktführende Social-Network-Plattform wird die Programmierschnittstellen von Google implementieren. Das teilten die Unternehmen in der Nacht auf heute, Freitag, mit. Daneben schließen sich auch weitere Plattformen wie Xing, LinkedIn, hi5, Friendster oder Plaxo der Google-Initiative an. Der Suchriese steigt mit OpenSocial in das boomende Geschäft mit sozialen Netzen im Web ein.

OpenSocial ist ein offener Programmierstandard, der künftig Entwickler mit einer Basis von einheitlichen Programmierschnittstellen zwischen einer Web-Applikation und einer Networking-Seite versorgt. Bisher mussten für jedes System Funktionen wie Kalender, Fotodienste und Spiele neu erstellt werden. Grund dafür sind die unterschiedlichen technischen Spezifikationen der Netzwerke. Die OpenSocial-API basiert auf JavaScript und HTML und stellt Entwicklern nun ein Werkzeug zur Verfügung, um ihre Programme für viele Anbieter zugleich schreiben zu können.

OpenSocial bündelt diverse APIs, mit denen Entwickler in der Lage sind, kleine Anwendungen zu programmieren, die auf allen Pattformen laufen sofern diese OpenSocial unterstützen. Die Schnittstellen sollen dabei die Kerndaten eines jeden Social Networks wie Profil-Daten, Verbindungen zu Freunden und Aktivitäten des Users bereitstellen. Als Profiteure des offenen Ansatzes werden vor allem kleinere Plattformen hervorgehen. Dank OpenSocial wird ihnen eine Tür zu vielen Entwicklern und deren Programmen geöffnet.

Beim deutschen Social-Network-Portal Xing http://www.xing.com zeigt man sich ebenfalls offen für Googles Programmierstandard. Wir sind zukünftig in der Lage, Xing entsprechend dem international gültigen Standard für externe Entwickler weiter zu öffnen.