Dienstag, 13. Oktober 2009

Hightech soll US-Regierung sparen helfen

IBM und Co für effizientere Verwaltung

Neue Technologien sollen helfen mit der Datenflut fertig zu werden (Foto: pixelio.de/plumbe)
New York (pte/12.10.2009/06:20) - Unter dem Motto "Smarter Cities" trafen sich vor kurzem über 500 US-Regierungsangehörige, Unternehmer und Wissenschaftler, um die US-Verwaltung effizienter zu machen. Die Konferenz wurde nicht zufällig von IBM http://www.ibm.com gesponsert, denn Techologie soll einen wichtigen Faktor auf diesem Weg darstellen. Als Folge der Krise gilt es nicht nur in der freien Wirtschaft sondern vor allem auch bei Verwaltung zu sparen. Für Hightech-Unternehmen dürfte es hier viel Geld zu verdienen geben, denn die Politikfelder und damit auch die Probleme sind vielfältig, so die New York Times. So sollen die Verwaltungen von Verkehr, Energie, Gesundheit, Ausbildung und Sozialhilfe gestrafft werden.

"Der wirtschaftliche Druck wird uns dazu zwingen, effizienter zu werden und die Art der Verwaltung zu verändern", so Sonny Perdue, Gouverneur des Bundestaates Georgia. Ein zentrales Problem stellt dabei die Datenflut dar, mit der das öffentliche System konfrontiert ist. Neue Technologie wäre ein sinnvolles Werkzeug, um mit diesen riesigen Mengen an Information umzugehen, so Experten. "Der Fehler ist, dass die Menschen denken, mit dem Sammeln von Daten sei es getan", so Michael R. Bloomberg, Bürgermeister von New York. Seine Stadt ist Vorreiter bei der Verarbeitung von Daten. So wurde bereits in den 90er-Jahren ein hochentwickeltes System zur Kriminalitätsverhinderung installiert.

Seit 2002 verfügen die New Yorker über eine eigene Stadt-Hotline, die mit 50.000 Anrufen pro Tage stark genutzt wird und seit Beginn dieses Jahres auch online verfügbar ist. Beschwerden, Wartezeiten und ungelöste Probleme werden aufgezeichnet und ausgewertet, um die Leistungen zu verbessern. Mit einem eigenen Onlineservice für Unternehmen ist es der Stadtverwaltung gelungen, auch hier lange Wartezeiten zu verhindern. Solche scheinbar bescheidenen Verbesserungen können die Effizienz einer Stadtverwaltung merkbar steigern, so Experten. Produktivität und Wachstum der regionalen Betriebe könnten dadurch deutlich angekurbelt werden.

Freitag, 26. Juni 2009

Google | Google stellt sich der Herausforderung durch Bing

Google Google reagiert auf Bing: Google stellt Interessenten mit 'Google Squared' ab sofort bei Bedarf ein komplexeres Suchwerkzeug zur Verfügung.
Anders als die herkömmliche Google-Suchmaschine zeigt Google Squared diverse Informationen zu einem Begriff gleichzeitig an! In einer dynamischen Tabelle werden zahlreiche Resultate mit unterschiedlichen Fakten ausgeworfen, die dann individuell in verschiedene Richtungen weiterrecherchiert werden können. Damit geht auch Google einen weiteren Schritt in Richtung semantische und intelligente Suche.

Die neue Suchmaschine, die derzeit von Google noch als Experiment ausgewiesen ist, sammelt Onlineinformationen und wirft diese dann in organisierter Form wieder aus. Sucht man zum Beispiel nach einer bestimmten Stadt, wird in verschiedenen Reihen sinnvolle Information zu Stadtteilen, Einwohnern oder Sehenswürdigkeiten angezeigt."

Samstag, 7. März 2009

Google Toolbar 6 Betaversion

Google stellt die neue Toolbar zum Download zur Verfügung. Google Toolbar 6 Beta bietet ein paar neue Funktione, die Anwendern zugute kommen sollen. Im Wesentlichen neu ist:

* Benutzerdefinierte Schaltflächen mit Unterstützung für Google Gadgets
* Seite "Neuer Tab"
* Schnellsuchfeld (nur IE)
* Synchronisierte Toolbar-Einstellungen
* Verbesserte AutoFill-Funktion

Freitag, 6. Februar 2009

Google Earth in der Tiefsee

Die neue Version von Google Earth zeigt nicht nur Städte und Straßen, sie macht erstmals auch den Meeresboden im Detail sichtbar.
Waren die Meeresgebiete des Planeten bislang aus Google-Earth-Sicht weitgehend unbelebte, blau gefärbte Ebenen, die den Raum zwischen den Kontinenten besetzt hielten, hat sich das in der neuen Version grundlegend geändert.

In ihr wurde der Meeresboden anhand wissenschaftlicher Daten ebenso detailliert nachmodelliert wie bisher die Gebirge. So kann man nun beispielsweise eine Tausende Kilometer lange Reise über den Mittelatlantischen Rücken unternehmen oder auf den Spuren des Tiefseeforschers Jacques Piccard dem Tauchschiff Trieste an die tiefste Stelle des Planeten folgen, den elf Kilometer tiefen Marianengraben.

Da gibts ja vielleicht auch bald Google Earth auf dem Mars?

Samstag, 6. Dezember 2008

Zweites Android-Handy vor dem Start

Australischer Hersteller kündigt "Agora" an

Kogans Agora Pro kommt großen Firmen im Android-Rennen zuvor (Foto: kogan.com.au)
Melbourne/Toronto  - Das australische Unternehmen Kogan Technologies http://www.kogan.com.au hat heute, Donnerstag, angekündigt, dass es ab 29. Januar 2009 die beiden Smartphones "Agora" und "Agora Pro" ausliefern wird. Sie nutzen Googles Android-Plattform als Betriebssystem und sind somit nach dem "G1" die weltweit zweiten Endkunden-Modelle, für die ein Verkaufstermin feststeht. Damit kommt der Online-Anbieter großen Handy-Herstellern zuvor. Kogan, das seine Geräte auch international anbietet, dürfte nur der erste einer Reihe neuer Anbieter sein. Denn die Open-Source-Plattform macht den Einstieg ins Smartphone-Geschäft für kleinere Hersteller leichter.

Beide Kogan-Modelle warten mit einem 2,5-Zoll-Touchscreen, einer physischen Tastatur, 3G-Konnektivität für die Internetverbindung, Bluetooth-Unterstützung und einem microSD-Kartenslot zur Erweiterung des internen Speichers auf. Das Agora Pro bietet außerdem WLAN, GPS und eine Zwei-Megapixel-Kamera. Bemerkenswert an den BlackBerry-artigen Geräten ist aber weniger die Hardware als die Software. Sie setzen auf die Linux-basierte Open-Source-Plattform Android als Betriebssystem und sind damit nach dem G1 die weltweit ersten Android-Handys für Endkunden. Damit kommt Kogan großen Unternehmen wie Motorola, Samsung oder LG zuvor. Im Heimatland des Herstellers werden die beiden Kogan-Modelle überhaupt die ersten Android-Handys.

Kogan könnte erst den Anfang bilden, was den Einsatz von Android durch wenig bekannte Firmen betrifft. "Wir sollten damit rechnen, dass weitere kleine Unternehmen ebenfalls Geräte herausbringen. Letztendlich geht es bei Open Source genau darum, dass die Einstiegshürde gesenkt wird", meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi gegenüber pressetext. Vielversprechend scheint dabei die Kombination der offenen Hardware von OpenMoko http://openmoko.com mit der Android-Software. Der kanadische Anbieter Koolu http://koolu.com beispielsweise hat Ende November eine Beta-Version von Android für OpenMokos "FreeRunner" vorgestellt und will im ersten Quartal 2009 eine fertige Version anbieten.

Beide Kogan-Modelle "funktionieren in Netzwerken rund um die Welt", so der australische Anbieter auf seiner Webseite. Sie sind "nicht auf Kunden in Australien und Neuseeland beschränkt." Auch Kunden hierzulande können sich das 399 Australische Dollar (knapp über 204 Euro) teure Agora Pro oder das ein Viertel billigere Standard-Modell bestellen, sollten aber vorher Gewährleistungs- und Supportfragen klären.